Di

10

Nov

2015

Energiewende-Vorkämpfer Dr. Franz Alt begeistert 230 Zuhörer in Heideck

Zum Abschluß der Diskussion über Windkraftnutzung in Heideck hat der Verein Energiebündel die Bürger/-innen eingeladen um mit Herrn Keßler (Planer der Anlagen) , Herrn Adelt (MdL und Ex- Bürgermeister) und dem prominenten Journalisten und Vorkämpfer der Energiewende Dr. Franz Alt das geplante Projekt, die Notwendigkeit und die ethische Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen zu diskutieren.

Grundtenor Dr. Franz Alt:

Dazu SOLLTE jeder Bürger, jede Region, jedes Land seinen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten - zusätzlich zu 50% Effizienzsteigerung und  Energieeinsparung - andernfalls "verbrennen wir unseren Planeten". (siehe Pressebericht)

 

Bei all den aktuellen und manchmal irreführenden Diskussionen scheint man jetzt schon vergesssen zu haben, dass man vor ca. 3 Jahren eine vom Verein Energiebündel initiierte aber ohne Energiebündel umgesetzte Landkreis-weite Klimaschutzstudie durchgeführt hat, die im ganzen Landkreis Windkraftanlagen vorschlug.

 

In dieser uns vorliegenden Studie - erstellt von Prof. Dr. Brautsch von der Hochschule Amberg/Weiden - werden als Handlungsempfehlung im Heidecker Gemeindegebiet bis zu 3 Anlagen vorgeschlagen. Die dafür festgelegten Gebiete sind heute im Regionalplan (WK 72) benannt. Nur in diesen Flächen könnten Windkraft-Anlagen  (WKA) entstehen.

Weiter führt die Studie aus, dass Windanlagen-Standorte schon ab einer Windgeschwindigkeit von 5 m/sec. im Jahresdurchschnitt wirtschaftlich seien.

 

Kann in diesem Zusammenhang diese mehr als 100.000 € teure Studie - erstellt im Auftrag des Landratsamt Roth - noch Planungsgrundlage sein?

 

Geht man von 3 WKAs für Heideck aus, wird auch deutlich, dass die Kommune zum "Strom-Exporteur" werden könnte. Denn schon mit einem einzigen Windrad könnte der gesamte jährliche Strombedarf (ca. 5.855 MWh/Jahr) in Heideck gedeckt werden. Kommt der Bedarf für Wärme (77.421 MWh/Jahr) und Mobilität (62.517 MWh/Jahr) hinzu, sieht man, dass jede  selbsterzeugte kWh Gold wert ist.

 

Hinzu kommt, dass die Wertschöpfung in der Gemeinde bleibt. Heute fließen von jedem Bürger pro Jahr mindestens 1.100 Euro zum Energie-Einkauf nach außen ab, d.h. über 5 Mio €/Jahr.

 

Da bietet es sich an, dieses Geld  besser für eine saubere, nachhaltige Energiezukunft der Stadt Heideck einzusetzen ... zum Wohle der Zukunft unserer Kinder und Enkel.