Energiebündel besucht Stromspeicher-Hersteller

Nach langjähriger Pause lud Hermann Lorenz (Gründer und langjähriges Vorstandsmitglied des Energiebündels) wieder zu einem Werksbesuch ein – diesmal zum dt. Speicherhersteller FENECON in Iggensbach in Niederbayern.

Die Anreise erfolgte emissionsfrei in 3 Elektroautos – geladen mit Solarstrom vom eigenen Hausdach. Unter den 10 Teilnehmer waren Vereins- und Vorstandsmitglieder sowie auch Dieter Tausch/Techn. Leiter der ENA (Energieagentur des Landkreises Roth).

 

 Bilder per "Klick" vergrößerbar

 



Die Anreise erfolgte emissionsfrei in 3 Elektroautos – geladen mit Solarstrom vom eigenen Hausdach. Unter den 10 Teilnehmer waren Vereins- und Vorstandsmitglieder sowie auch Dieter Tausch/Techn. Leiter der ENA (Energieagentur des Landkreises Roth).

 

Ziel war es, einen Einblick in das aktuell stark diskutierte Thema „Stromspeicher“ zu bekommen und kennenzulernen, wo und wie sich ein deutscher Hersteller auf diesem heiß umkämpften (inter)nationalen Markt behaupten kann. Viele wurden dann überrascht wie erfolgreich sich dieses junge Unternehmen mit einer klaren Strategie behauptet. Eine breite und offene Herangehensweise mündet bei FENECON in der sog. „Energy Journey“, bei der sich Kunden schrittweise von der Energieerzeugung - z.B. durch Photovoltaik mit Speicher, über Wärmepumpe zur Gebäudeheizung bis hin zum Elektro-Auto entwickeln können.

 

Die Energiemanagement-Architektur (OpenEMS) bietet hierzu die Möglichkeit verschiedenste Wärmepumpen, Wechselrichter, Wallboxen und E-Autos, Heizstäbe, Energieversorger mit flexiblen Stromtarifen u.a. zu verbinden. Mit dem daraus entstandenem „Fenecon Energie Management System“ (FEMS) hat der Kunde schon heute seine gesamte Energieversorgung über 3 Sektoren (Strom-Wärme-Mobilität) immer im Blick.

 

Lösungsbeispiele für Unternehmen und Privat

Genau das zeigten die Beispiele von erfolgreichen Implementierungen, die uns LIVE gezeigt wurden. Erst erhielten wir Einblick in die Energieversorgung eines Industrie-Unternehmens aus Weißenburg, dann in die private Energieversorgung des Organisators des Besuchs, der mit PV und Speicher, Wärmepumpe und Elektroauto seine gesamte Energieversorgung extrem kostengünstig und emissionsfrei realisiert hat. Ein landwirtschaftlicher Betrieb aus dem Knoblauchsland rundete das Lösungsspektrum ab.

 

So wurde auch die breite Produktpalette deutlich, das FENECON anbietet:

Vom kleinen Heimspeicher mit gut 8 kWh bis rauf auf knapp 40 kWh, über Gewerbespeicher mit 80 bis 200 kWh und mehr, bis hin zu großen Industriespeichern bis 4000 kWh, die in Containern auch als Quartierspeicher dienen können.

 

Sowohl beim Fertigungsrundgang durch die Großspeicherfertigung in Iggensbach als auch bei der Vorstellung des Unternehmens wurden in einer lebhaften Diskussion die Besonderheiten der Service-orientierten Firma deutlich. Mit vielen Vertriebspartnern wird sehr großer Wert auf eine langfristige Partnerschaft und schnelle Problemlösung gelegt. Und das gelingt bei einem lokalen, deutschen Unternehmen leichter als bei einer langen Lieferkette bis nach Fernost.

 

Das schnell wachsende Unternehmen mit heute ca. 390 Mitarbeitern hat dadurch auch für viele Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette gesorgt. Dies ist ein deutliches Zeichen, dass die Energiewende enormes Wachstumspotential bietet und die Abhängigkeit von anderen Staaten und Energieträgern verhindert. Eine Erkenntnis, die sich hoffentlich immer mehr in Europa und in Deutschland durchsetzt. 

 

Dabei hilft auch, dass der Unternehmensgründer Franz-Josef Feilmeier immer wieder in politischen Entscheidungsgremien in Berlin und München tätig ist. So kann sehr schnell auf Änderungen in den Energiegesetzen reagiert werden und FENECON flexible Stromtarife und Netzgebühren schnell und komfortabel in das FEMS integrieren. Mit zahlreichen Ergänzungen im „FEMS App Center“ werden auch viele externe Produkte anderer Hersteller integriert – mit einmaligem und kostengünstigen Lizenz-Kauf und damit garantierter, lebenslanger Wartung.

Das mit KI gesteuerte FEMS sorgt dafür, dass die Einspeisung zur Solar-Mittagsspitze möglichst vermieden wird und/oder dass u.U. nachts zu Niedrigpreisen der Speicher aus dem Netz geladen wird. Der Wetterbericht und das vermutliche Verbrauchsverhalten wird dabei auch berücksichtigt.

„In der Netzdienlichkeit und (Speicher-)Flexibilität sehen wir die größten Herausforderungen zur Energiewende“ waren der Tenor unserer technisch versierten Vorstandsmitglieder Martin Gesell und Bernhard Reichle.

 

Am Ende dieser informativen Vorstellung waren viele Fragen zur Zufriedenheit beantwortet und wir konnten gestärkt nach einem Imbiss und „nachgeladen“ an den Firmen-Wallboxen die Heimreise antreten. Was bleibt sind viele positive Erinnerungen an ein innovatives, schnell wachsendes und kundenfreundliches Unternehmen mit kompetenten Mitarbeitern. Besonderer Dank gebührt auch unserem motivierenden Gastgeber Max von FENECON.